Weihnachtszeit ist für mich immer die perfekte Gelegenheit, traditionelle Backrezepte aus anderen Ländern kennenzulernen. Dieses Jahr hat mich der Weg nach Norwegen geführt – genauer gesagt zum Julebrød, einem wunderbar aromatischen Weihnachtsbrot, das wir am Wochenende gemeinsam beim letzten #synchronbacken gebacken haben.




Was macht Julebrød so besonders?
Julebrød unterscheidet sich von klassischem Hefebrot vor allem durch seine feine Süße und die vielen aromatischen Zutaten, die es so typisch weihnachtlich machen. In Norwegen findet man es oft mit Kardamom, Rosinen und kandierten Früchten. Die Krume ist weich und leicht buttrig, während die Kruste goldbraun glänzt.
Traditionen rund um das norwegische Weihnachtsbrot
In Norwegen wird Julebrød traditionell in der Adventszeit gebacken und oft am Heiligabend serviert. Beliebt ist es zum Frühstück oder als süße Pause am Nachmittag, begleitet von Butter, Brunost oder einer winterlichen Marmelade. Für viele Familien gehört es fest zum Ritual: Sobald das Brot aus dem Ofen kommt, zieht der Duft durch das ganze Haus und läutet die festliche Stimmung ein.
Julebrød beim #synchronbacken
Beim letzten #synchronbacken am Wochenende haben wir uns gemeinsam an dieses nordische Weihnachtsbrot gewagt – und es war ein voller Erfolg! Der Teig ist herrlich weich, lässt sich gut verarbeiten und füllt die Küche schnell mit einem warmen, winterlichen Duft. Besonders spannend war es, zu sehen, wie unterschiedlich die Brote je nach Küchenroutine und Zutatenwahl geworden sind.
- zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
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Ich freue mich total, wenn dir das Rezept für Julebrød – Norwegisches Weihnachtsbrot gefällt und du es ausprobierst!
Schreibe mir gerne, wenn noch irgendetwas unklar sein sollte oder du noch Fragen hast.
Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Julebrød – Norwegisches Weihnachtsbrot
Sterne anklicken zum Bewerten.
Rezept druckenZutaten
- 500 Gramm Weizenmehl
- 300 Milliliter Milch
- 1/2 Ei
- 13 Gramm Hefe oder ¼ Päckchen Trockenhefe
- 75 Gramm Zucker
- 1 Teelöffel Kardamom
- 1 Prise Salz
- 75 Gramm Butter
- 150 Gramm Rosinen
- 1/1 Ei verquirlt (zum Bestreichen)
Anleitung
Rosinen vorbereiten
- Rosinen in warmes Wasser legen, das gerade so bedeckt ist, und sie ca. 15 Minuten ziehen lassen.
Hefeteig zubereiten
- Alle Zutaten für den Hefeteig, mit Ausnahme der Butter, in die Rührschüssel geben. Es wird Milch direkt aus dem Kühlschrank verwendet. Die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwenden und dGeschwindigkeit kneten. Gegebenenfalls mehr Milch hinzufügen, falls der Teigen Teig auf niedriger kompakt erscheint, oder etwas mehr Mehl, falls er locker erscheint. Danach den
- Teig ca. 10 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten.
- Anschließend die Butter in kleinen Würfeln hinzufügen und kneten, bis der Teig die Ränder in der Rührschüssel loslässt und die gesamte Butter gut in den Teig eingearbeitet ist (nach weiteren 10 Minuten).
- Das Wasser von den Rosinen abgießen, die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken und die Rosinen in den letzten Sekunden in den Teig einkneten, bis sie einigermaßen gleichmäßig im Teig verteilt sind, aber nicht so lange, dass sie zerdrückt werden.
Teig ruhen lassen
- Die Rührschüssel mit Plastik verkleiden oder einen Deckel aufsetzen und an einem zugfreien Ort stehen lassen. Den Teig auf etwa die doppelte Größe aufgehen lassen, was normalerweise ca. 1 ½ Stunden dauert. Falls keine Zeit vorhanden ist, den Teig so lange gehen zu lassen, kann die Milch auf ca. 20 Grad erwärmt werden, bevor sie zum Teig gegeben wird.
Julebrød formen und nochmal gehen lassen
- Den Teig auf eine bemehlte Unterlage geben und in vier gleich große Stücke teilen und zu großen Kugeln formen. Diese ca. 15 Minuten unter einem Tuch ruhen lassen (kann weggelassen werden), danach die Julebrød in die gewünschte Form bringen und auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen.
- Die Julebrød unter einem Tuch oder Plastik bis zur fast doppelten Größe nachgehen lassen. Das dauert ca. 1 Stunde.
Backen
- Die Brote mit verquirltem Ei bestreichen und Schnitte hineinschneiden.
- Die Julebrød auf der untersten Schiene bei 180 °C im Umluftofen 25–30 Minuten backen, bis die Brote eine schöne Farbe haben und durchgebacken sind und beim vorsichtigen Klopfen auf die Unterseite ein „hohles“ Geräusch abgeben. Die Backzeit gegen Ende beobachten. Sollte der Eindruck entstehen, dass die Julebrød oben etwas zu braun werden, kann ein Stück Backpapier über die Brote gelegt werden.
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Ich bewundere nicht nur dein wunderschönes Brot sondern auch die hübschen Sterne im Hintergrund! Hast du die selbst gebastelt?
Wie lieb von dir! Aber nein, die sind tatsächlich nicht selbst gebastelt, ich glaube dazu fehlt mir die Geduld 😉 Die gab es in den letzten Jahren in unterschiedlichen Farben bei H&M.
Dein Weihnachtsbrot sieht super lecker aus. Da bekomme ich direkt wieder Appetit.
Dankeschön Kathrina!
Liebe Caroline,
wow du hast das Weihnachtsbrot entzückend in Szene gesetzt! Mit so einem Schleifchen sieht das ja nochmal viel netter aus! Ich finde es ist auch eine nette Idee zum Verschenken. Liebe Grüße, Bianca
Oh ja, so ein Julebrød eignet sich ganz wunderbar, um es in der Vorweihnachtszeit oder an den Feiertagen mit zu Freunden oder zur Familie zu nehmen!
Liebe Caroline, dein Brot sieht einfach mega aus und so schön fluffig und ich muss Zorra recht geben, die Sterne sehen so schön aus, ich glaube ich muss mir auch mal welche von denen kaufen.
Liebe Grüße
Britta
Hihi, das kann ich total nachvollziehen! Inzwischen habe ich schon eine schöne Auswahl an Sternen in den unterschiedlichsten Farben und Formen 🙂
Liebe Caroline,
dein Julebrod ist auch echt toll geworden. Wie auch Zorra schon schrieb, die Sterne im Hintergrund sind schön und passen super dazu 🙂
Viele Grüße, Bettina
Lieben Dank Bettina!
Ganz köstlich sieht dein Brot aus – und so schön rosa! Eine tolle, sanfte, fröhliche Weihnachtsstimmung.
Liebe Grüße
Laura
Danke liebe Laura!
Dein Julebrod ist toll geworden und die Sterne sind ja sowas von schön. Die gefallen mirrichtig gut. Liebe Grüsse Nadja
Dein Brot sieht toll aus und ist wundervoll in Szene gesetzt!
Viele Grüße Sylvia
Liebe Caroline,
deine Brote sehen wirklich sehr lecker und so ungemein fluffig aus!
Die hast du dir bestimmt schmecken lassen 🙂
Viele Grüße,
Désirée