Englischer Kuchen fein

Englischer Kuchen fein

Heimatküche reloaded

Wir widmen uns erneut der regionalen Küche – eurer Heimatküche. Alte Familienrezepte und Klassiker, aber auch gerne neuere Gerichte, die mit regionalen Spezialitäten zubereitet werden.

Na, wer erinnert sich noch an die erste Version der Heimatküche im Rahmen von #allyouneedis aus dem letzten Jahr? Ja genau, da gab es hier auf dem Blog leckere Auszogne, also ein bayrisches Schmalzgebäck.

Nachdem ich also die Heimatküche letztes Mal ganz klassisch geografisch festgelegt habe, geht es heute in die andere Richtung: Heimat gesehen über die Familie und deshalb gibt es heute ein richtiges Familienrezept, dass so schon seit mindestens vier Generationen so gebacken wird.

Bereits meine Oma hat den Kuchen mit ihrer (Schwieger-)Mutter gebacken und das Rezept dann an meine Mama weitergegeben. Mittlerweile ist das Rezept bei mir angekommen und deshalb gibt es den Englischen Kuchen jetzt hier auf dem Blog für euch 🙂

Weiter tolle Heimatküche-Rezepte und ihre Geschichten findet ihr hier:

Ich freue mich total, wenn ihr eines meiner Rezepte nachbackt und mich beispielsweise auf Instagram @linalsbackhimmel markiert 🙂

Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Englischer Kuchen fein

Zutaten

  • 210 g Butter
  • 210 g Zucker
  • 3 Eier
  • 210 g Mehl
  • 80 – 100 g Rosinen
  • 1 ½ EL Rum

Außerdem:

  • Puderzucker

Zubereitung

  • Aus Butter, Zucker und den ganzen Eiern eine Schaummasse herstellen.
  • Mehl und Rosinen und Rum als Geschmackzutaten dazugeben.
  • Den fertigen Teig in eine vorbereitete Kastenform geben und bei 160°C im Umluftofen etwa 60 – 70 Minuten backen.
  • Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Hinweis

Solange der Kuchen bei uns in der Familie noch per Hand gerührt wurde – also ohne Handmixer oder Küchenmaschine – wurde der Teig zwischen einer ¾ bis zu einer Stunde gerührt. Da war Kuchenbacken also noch richtige Fleißarbeit.
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20 Gedanken zu „Englischer Kuchen fein“

  1. Ja, ich kann mich auch noch dran erinnern, dass Biskuit mit so einem Mit-der-Hand-Dreh-Dings geschlagen wurde. Meine Schwester und ich immer abwechselnd, weil die Finger so schnell lahm wurden. Gut, dass ich jetzt ne Kitchen Aid habe , um dein Familienrezept nachzubacken 🙂

  2. Liebe Caroline,
    genau solche Rezepte machen das Heimatgefühl doch aus. Über Generationen weitergegeben, mit vielen schönen Erinnerungen verbunden.
    Ich bin zwar nicht der größte Rosinen-Fan, aber ein Stückchen würde ich schon gerne probieren…
    Herzliche Grüße
    Tina

  3. Liebe Caroline,
    zum Glück gibt’s heute Küchenmaschinen, die die ganze Arbeit übernehmen. Ich denke das jedes Mal beim Eischnee-Schlagen: Meine Mutter hat den früher mit einer Gabel (!) steif geschlagen. Das dauerte ewig und war richtig anstrengend. Toller Kuchen, vielen Dank für das Familienrezept!
    Herzlichst, Conny

  4. Liebe Lina,
    Dein Rezept erinnert mich sofort an meine Oma,die hatte immer einen Rührkuchen parat und egal ob morgens, mittags oder abends und mit einer Tasse Kakao hat er zu jeder Zeit geschmeckt . Schön das Du so ein Familienrezept mit uns teilst. Liebe Grüße Daniela

  5. Hallo! Ich hätte eine Frage zu den Zutaten des englischen Kuchen. Kommt kein Backpulver rein?
    Alles Gute und ein großes Lob für den schönen Blog
    LG Carin

    1. Caroline | Linal's Backhimmel

      Hallo Carin,
      vielen Dank für deinen Kommentar und die lieben Worte!
      Tatsächlich kommt laut dem Original-Rezept von meiner Oma in den Englischen Kuchen kein Backpulver rein.
      Liebe Grüße
      Caroline

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