Ich liebe Schweden – und das nicht erst seit gestern. Schon lange steht eine Rundreise durch Schweden ganz oben auf meiner Reisewunschliste. Ein kleiner Traum ist inzwischen sogar schon wahr geworden: Zu meinem Geburtstag wurde ich mit einer Reise nach Stockholm überrascht. Fünf Tage lang Stockholm erkunden, durch die Straßen schlendern und natürlich auch das ein oder andere schwedische Gebäck probieren – für mich war das einfach traumhaft.
Da darf Schweden natürlich auch auf meinem Plätzchenteller nicht fehlen. Deshalb gibt es heute schwedische Zimtplätzchen oder auch Kanelkakor genannt.
Die Plätzchen sind wunderbar mürbe und buttrig, bekommen durch den Zimt-Zucker eine herrlich aromatische Oberfläche und sind dabei angenehm unkompliziert zu backen. Genau solche Plätzchen mag ich in der Adventszeit besonders gerne: ein einfacher Teig, ein bisschen Zimt und schon duftet die ganze Küche nach Weihnachten.




Schwedische Zimtplätzchen – einfach und wunderbar mürbe
Wenn du klassische Zimtplätzchen magst, wirst du diese schwedische Variante wahrscheinlich ebenfalls lieben. Der Teig erinnert ein wenig an einen klassischen Mürbeteig und wird dünn ausgerollt und anschließend rund ausgestochen.
Das Besondere kommt vor dem Backen: Die Plätzchen werden mit etwas Eiweiß bestrichen und anschließend großzügig mit einer Mischung aus Zimt und grobem Zucker bestreut. Dadurch bekommen sie ihre charakteristische Zimt-Zucker-Schicht.
Nach dem Backen sind die schwedischen Zimtplätzchen wunderbar mürbe und buttrig, während der Zimt für das typische weihnachtliche Aroma sorgt.
Warum ich schwedische Plätzchen so gerne mag
Ich finde es immer spannend, wie unterschiedlich Weihnachtsgebäck in verschiedenen Ländern sein kann. Natürlich gehören auch klassische deutsche Plätzchen wie Vanillekipferl, Spitzbuben oder Ausstechplätzchen für mich zur Weihnachtszeit. Aber gerade in der Adventszeit darf es gerne auch einmal etwas Neues sein.
Und Schweden hat es mir dabei ganz besonders angetan. Ich liebe die skandinavische Gemütlichkeit, die kleinen Kaffeepausen und natürlich die vielen leckeren Gebäcke, die man dort findet.
Diese schwedischen Zimtplätzchen passen für mich deshalb perfekt in die Adventszeit. Sie sind unkompliziert, lassen sich wunderbar vorbereiten und bringen gleichzeitig ein kleines bisschen Schweden auf den Weihnachtsteller.
Meine Tipps für mürbe Zimtplätzchen
- Den Teig gut kühlen: Die drei Stunden Kühlzeit solltest du möglichst einhalten. Der gekühlte Teig lässt sich außerdem leichter ausrollen und ausstechen.
- Nicht zu dünn ausrollen: Etwa 3 mm sind ideal. Werden die Plätzchen deutlich dünner, können sie schnell zu trocken werden.
- Nicht zu lange backen: Die Zimtplätzchen müssen nicht stark gebräunt sein. Gerade bei Mürbeteig macht eine kurze Backzeit den Unterschied.
- Mit Zimt-Zucker nicht sparen: Die Mischung aus Zimt und grobem Zucker sorgt für das typische Aroma und die leckere Oberfläche.
- Gut auskühlen lassen: Direkt nach dem Backen sind die Plätzchen noch etwas weich. Beim Auskühlen bekommen sie ihre wunderbar mürbe Konsistenz.
Mehr schwedische Rezepte aus meinem Backhimmel
Wenn du genauso gerne schwedisch backst wie ich, findest du hier im Backhimmel noch weitere Rezepte aus meinem Lieblingsland. Von klassischen Kanelbullar, also schwedischen Zimtschnecken, bis zum wunderbar schokoladigen Kladdkaka ist für Schweden-Fans einiges dabei.
Und wer weiß – vielleicht wird aus den schwedischen Zimtplätzchen ja auch bei dir ein fester Bestandteil des Weihnachtsbackens.
Ich freue mich total, wenn dir das Rezept für Schwedische Zimtplätzchen – Kanelkakor gefällt und du es ausprobierst!
Schreibe mir gerne, wenn noch irgendetwas unklar sein sollte oder du noch Fragen hast.
Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Schwedische Zimtplätzchen
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Rezept druckenZutaten
- 250 Gramm Butter
- 120 Gramm Zucker
- 1 Ei
- 400 Gramm Mehl
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1 Eiweiß
- 40-50 Gramm grober Zucker
- 1-2 Teelöffel Zimt
Anleitung
Teig zubereiten
- Butter mit Zucker und Ei schaumig rühren. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und nach und nach unter die Buttermasse rühren. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Kühlzeit
- Den Teig zu einer Kugel formen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank geben.
Backen
- Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3mm dick ausrollen und runde Plätzchen (Ø ca.6cm) ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
- Das Eiweiß verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen. Zimt und Zucker vermischen und damit die Plätzchen reichlich bestreuen.
- Im Umluftofen etwa 8-10 Minuten bei 180°C backen.
🧁 Meine liebsten Backutensilien
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Hallo,
Ich würde gern wissen wieviel ist 1/4 Tasse??
Ich möchte die Plätzchen gerne mal ausprobieren.
Danke schon mal für deine Antwort.
Liebe Grüße Grit 😊
Hallo Grit,
gut, dass du fragst: also ich verwende eine „kleine“ Kaffeetasse und habe gerade mal nochmal nachgewogen. Bei mir ist 1/4 Tasse etwa 40-50 Gramm Zucker. Beim Zimt würde ich auf die persönliche Vorliebe achten, wir mögen es gerne sehr zimtig 🙂
Liebe Grüße
Caroline
Vielen Dank…ich werde das Rezept probieren und berichten.
LG