Schneller Kokos-Pflaumen-Kuchen

Es ist der erste Sonntag im Monat und damit wieder #leckeresfuerjedenTag Time. Passend zur anstehenden Herbstzeit dreht sich dieses Mal alles um Rezepte rund um die Pflaume. Ich habe mich für einen schnellen Kokos-Pflaumen-Kuchen entschieden. Für mich die perfekte Kombination für diese sonnigen Spätsommer-Tage: Die Kokosflocken zaubern noch mal ein bisschen Sommer-Feeling auf den Teller und die Pflaumen stimmen uns schon auf die kommende Herbst-Zeit ein.

Als ich mich auf die Suche nach einer Passenden Rezeptidee gemacht habe, ist mir allerdings mal wieder aufgefallen, dass wir hier die Bezeichnung Pflaume und Zwetschge eigentlich oft synonym verwenden, obwohl es ja eigentlich zwei verschiedene Obstsorten sind. Aber weißt du so genau worin eigentlich die Unterschiede zwischen Pflaumen und Zwetschgen liegen? Das ist tatsächlich gar nicht so kompliziert und relativ einfach erklärt:

Mit über 2.000 Arten zählen Pflaumen zu den sortenreichsten Obstsorten. Und so ist die Zwetschge genau genommen also eine Unterart der Pflaumen. Optisch lassen sich die beiden Sorten auch prima unterscheiden: Während sich Pflaumen durch runde und meist blaue oder rötliche Früchte auszeichnen, sind Zwetschgen eher längliche, spitz zulaufende Früchte und haben eine dunkelblaue oder schwarzblaue Schale. Außerdem sind Zwetschgen meist auch noch „bereift“, also von einer dünnen weißen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen. Auf Grund ihres festeren Fruchtfleisches eignen sich Zwetschgen zum Beispiel prima für Kuchen aller Art, während sich aus dem weicheren Fruchtfleisch der Pflaumen super Marmeladen & Co zaubern lassen.

Übrigens gehören auch Mirabellen und Renekloden zur Gattung der Pflaumen. Ich habe mich aber für mein Rezept für „ganz normale“ Pflaumen entschieden und mich sehr über ihr rotes Fruchtfleisch gefreut, denn es gibt dem Kokos-Pflaumen-Kuchen meiner Meinung nach eine wirklich tolle Optik.

Leckeres für jeden Tag

Wie du das von unseren monatlichen Blogger-Runden gewohnt bist, gibt es heute natürlich nicht nur bei mir ein Pflaumenrezept. Nein, es erwarten dich heute insgesamt zwölf ganz unterschiedliche Rezeptideen. Von herzhaft bis süß ist alles dabei. Da ist durchklicken und am besten auch ausprobieren mehr als empfohlen. Einfach immer wieder schön zu sehen, wie verschieden ein vorgegebenes Thema von allen teilnehmenden BloggerInnen umgesetzt werden kann.

Ich freue mich total, wenn ihr eines meiner Rezepte nachbackt und mich auf Instagram @linalsbackhimmel markiert 🙂

Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Schneller Kokos-Pflaumen-Kuchen

für eine quadratische Backform 20×20 cm

Zutaten

  • 2-3 Pflaumen
  • 2 Eier
  • 160 ml Olivenöl extra vergine mit leichtem Geschmack
  • 280 g Naturjoghurt nach griechischer Art
  • 1 EL fein abgeriebene Zitronenschale
  • 220 g Puderzucker
  • 260 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g + 2 TL Kokosraspeln

Zubereitung

  • Den Umluftofen auf 160 °C vorheizen.
  • Die Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in dünne Spalten schneiden. Beiseitestellen.
  • Die Eier mit dem Öl, dem Joghurt, der Zitronenschale und dem Puderzucker in eine Schüssel geben und alles gründlich vermengen. Das Mehl mit Backpulver und 80 g Kokosraspeln vermischen und anschließend die trockenen Zutaten zu der Eier-Öl-Joghurt-Mischung geben. Alles zu einem glatten Teig vermischen.
  • Den Teig in eine vorbereitete quadratische Backform (25×25 cm) geben und mit den vorbereiteten Pflaumenspalten belegen. Die restlichen Kokosraspeln darüber streuen.
  • Eier, Öl, Joghurt, Zitronenschale und Zucker in eine Schüssel geben und verquirlen. Kokos, Backpulver und Mehl dazugeben und gut vermischen.
  • Den Kuchen für etwa. 45–50 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Anschließend auskühlen lassen und dann genießen.

16 Gedanken zu „Schneller Kokos-Pflaumen-Kuchen“

  1. Die Welt kann gar nicht genug Pflaumenkuchenrezepte haben … und wenn dann noch Kokos ins Spiel kommt und das ganze schnell gemacht ist: Ich bin sowas von dabei 😉

    1. Caroline | Linal's Backhimmel

      Nachdem die verwendete Kokos-Menge ja nicht sooo groß ist, kann man ihn bestimmt einfach weglassen und ein bisschen mehr Mehl verwenden 🙂
      Vielen Dank Marie!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.