Brot & Semmeln,  Frühstück,  Hefeteig,  Synchronbacken

Toastbrot mit Salz-Hefe-Verfahren

Am Wochenende war wieder #synchronbacken angesagt und wie eigentlich immer, gibt es also heute am Mittwoch einen kleinen Rückblick, das gebackene Rezept und die Links zu allen anderen tollen Mitbäckern hier auf dem Blog.

Dieses Mal haben sich zorra von Zorra im Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen für ein Toastbrot entschieden. Nachdem dies hier in der Familie sowieso gerne gegessen wird, stellte sich die Frage nach dem Mitbacken erst garnicht.

Aber es wurde nicht nur ein „normales“ Toastbrot gebacken, sondern eines mit Salz-Hefe-Verfahren. Dem ein oder anderen kommt dieser Ansatz vielleicht bekannt vor, denn wir haben letztes Jahr schon einmal Semmeln mit Salz-Hefe-Ansatz gebacken.

So wurde also am Samstag Abend der Salz-Hefe-Ansatz vorbereitet, der dann über Nacht im Kühlschrank auf seinen Einsatz warten durfte. Am Sonntag wurde dann der eigentliche Teig hergestellt und nach einer gewissen Ruhezeit, durfte der Toast auch schon in den warmen Ofen.

Auch ohne Toastform wurde es wirklich ein schöner und vor allem leckerer Toast, der der ganzen Familie schmeckt. Nachdem das Rezept eigentlich wirklich schnell gebacken ist, wird es den hier jetzt bestimmt öfters geben.

Auch dieses Mal haben wieder viele andere tolle Blogger migebacken. Ihre tollen Ergebnisse findet ihr hier:

Freue mich schon, wenn es das nächste Mal heißt „Es ist wieder #synchronbacken Zeit!

Caroline

Toastbrot mit Salz-Hefe-Verfahren

Zutaten

Salz-Hefe-Stück:

  • 100 g Wasser 20°C
  • 10 g Salz
  • 15 g Hefe

Hauptteig:

  • 500 g Mehl 550
  • 200 g Wasser
  • 125 g Salz-Hefe-Lösung
  • 7 g enzymaktives Backmalz
  • 10-25 g Butter

Zubereitung

  • Das Salz in das Wasser geben und solange rühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Die Hefe in dieser Mischung aufschlämmen und anschließend über Nacht in den Kühlschrank geben.
  • Mehl, Wasser, Salz-Hefe-Lösung und Backmalz gut miteinander vermischen (ca. 4 Minuten) und so lange kneten bis sich langsam das Glutengerüst bildet. Butter unterkneten. (Für einen Buttertoast sind 25 g Butter notwendig.)
  • Den Teig bis zum vollständigen Lösen vom Kesselrand auskneten, anschließend bekommt er eine Kesselgare von 10 Minuten. Danach den Teig in zwei Teile aufteilen, rundwirken und langstoßen (länge der Kastenform). Beide Stränge miteinander verzwirbeln und in die gefettete Toastbrotform mit Deckel geben.
  • Der Toastbrotteig darf nun bei 27°C in der Form heranreifen (ca. 1 h), bis man ihn durch die Löcher im Deckel erkennen kann. Den Ofen zwischenzeitlich auf 190°C aufheizen.
  • Die Form einschießen und etwas Schwaden geben, den Ofen auf 230°C hochschalten und 35 Minuten backen. Anschließend die Form aus dem Ofen nehmen, Deckel öffnen und Toastbrot herauskippen. Das Toastbrot hat eine sehr schwache Kruste, daher noch einmal 5-10 Minuten ohne Kasten zurück in den Ofen geben bis zur gewünschten Bräunung.
  • Das Toastbrot ist nun fertig! Wer eine weiche Kruste bevorzugt, kann das Toastbrot nach 15 Minuten Auskühlzeit in eine Plastiktüte geben, damit es „schwitzt“ die Kruste wird dadurch weich. Ich bin davon allerdings kein Freund, da es die Schimmelbildung fördert.

Hinweis

Statt Backmalz kann Honig verwendet werden.
Wenn keine Toastform vorhanden ist, geht auch eine normale Kastenform.

18 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.