Aachener Poschweck

Aachener Poschweck

Während am Sonntag mein klassisches Osterbrot hier auf dem Blog online gegangen ist, wurde zur gleichen Zeit in vielen unterschiedlichen Küchen auch ein Osterbrot – genauer ein Aachener Poschweck – gebacken, denn es war wieder #synchronbacken Zeit. Ich muss gestehen, ich war bei dem Rezept zuerst ein wenig skeptisch, weil da Zuckerwürfel bzw. Kandis rein kommt. Aber ich muss zugeben, dass die Variante mit Kandis (nicht der ganz große Kluntje o.ä. sondern der Krümelkandis) sich da drin echt gut machen und natürlich auch von der Optik echt schön sind.

Auch dieses Mal waren wieder viele tolle Blogger beim #synchronbacken dabei:

Schaut also unbedingt auch dort vorbei und bewundert die vielen tollen Ergebnisse. Ich freue mich jedenfalls schon wieder sehr auf’s nächste #synchronbacken.

Ich freue mich total, wenn ihr eines meiner Rezepte nachbackt und mich beispielsweise auf Instagram @linalsbackhimmel markiert 🙂

Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Aachener Poschweck

Zutaten

Vorteig

  • 210 g Weizenmehl 550
  • 145 g Wasser
  • 3 g Frischhefe
  • 4 g Salz

Hauptteig

  • Vorteig
  • 290 g Weizenmehl 550
  • 200 g Milch
  • 8 g Hefe
  • 30 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanilleschote
  • abgeriebene Orangenschale einer Orange
  • 150 g Butter
  • 125 g Sultaninen
  • 125 g gehackte Mandeln
  • 125 g Würfelzucker/Kandis
  • 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung

  • Die Vorteigzutaten von Hand mischen und 24-48 Stunden bei 5-8°C reifen lassen.
  • Die Sultaninen 24-48 Stunden im Saft der Orange quellen lassen. Überschüssigen Saft abseihen.
  • Alle Zutaten außer Butter, Mandeln, Würfelzucker und Sultaninen 5 Minuten auf niedrigster und weitere 7-8 Minuten auf zweiter Stufen zu einem straffen Teig kneten.
  • Die Butter in Stücken zugeben und 2-3 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten.
  • Die Sultaninen und Mandeln auf niedrigster Stufe einarbeiten. Im Anschluss den Würfelzucker von Hand in den Teig mischen.
  • Den Teig 1 Stunde bei ca. 20°C ruhen lassen.
  • 3 Teiglinge zu ca. 500 g abstechen und leicht länglich formen.
  • Die Teiglinge vor dem Austrocknen geschützt 90 Minuten bei ca. 20°C reifen lassen.
  • Die Teiglinge mit Ei abstreichen und dreimal quer einschneiden.
  • 30-35 Minuten bei 170-180°C ohne Dampf backen.

Hinweis

Ich habe meine Aachener Poschweck mit Krümelkandis gebacken. Außerdem habe ich statt der Sultaninen eine Mischung aus Sultaninen und Cranberrys verwendet, welche ich über Nach in Rum eingelegt hatte. Zu guter letzt hatte ich noch die Mandelmenge reduziert, weil irgendwie nicht mehr genügend Mandeln in der Tüte waren 😉
 
Wenn ihr das Rezept nach backt, solltet ihr mit der Flüssigkeit beim Hauptteig ein wenig aufpassen und sie nur nach und nach dazugeben, sonst wird der Teig schnell zu weich/klebirg.
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16 Gedanken zu „Aachener Poschweck“

  1. Ja, ich war auch skeptisch bin jetzt aber ein großer Poschweck-Fan. 😉 Danke, fürs Mitbacken hat Spass gemacht. Dir und deinen Lieben ein schönes Osterfest!

  2. Ich hatte auch erst überlegt, Kandis anstelle des Würfelzuckers zu nehmen, aber leider waren meine Vorräte aufgebraucht. Und wann fällt einem das auf? Richtig, am Sonntag. Wenn ich den Poschweck nochmal backe, werde ich es auf jeden Fall mit Kandis probieren.

  3. Ich glaube, wir haben alle etwas wegen des Würfelzucker bzw. Kandis gestaunt – und waren hinterher alle begeistert! Deine Poschwecken sind dir übrigens fantastisch gelungen 🙂 .

    Liebe Grüße und ein schönes Osterfest

    Tina

    1. Caroline von Linal's Backhimmel

      Ich hab erst zu spät gelesen, dass aus der Teigmenge drei Poschwecken werden, aber okay die Kollegen haben sich gefreut 😉

  4. Liebe Caroline,
    mein Start in dieses Synchronbacken war eher holprig und den Poschwecken stand ich mit einer ordentlichen Portion Skepsis gegenüber – aber das Ergebnis: einfach super. Deiner sieht auch einfach perfekt aus. Ich hab mit Hagelzucker gebacken, aber Krümelkandis finde ich auch eine tolle Idee. Nächstes Mal dann – denn der Poschweck verlangt schon nach Wiederholungen, finde ich.
    Herzlichst, Conny

    1. Caroline von Linal's Backhimmel

      Oh ja, den Posckweck kann man auf jeden Fall noch einmal backen. Mich reizt ja die Variante mit Würfelzucker 😉
      Liebe Grüße
      Caroline

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