Hefeteig

Schoko-Franzbrötchen

Am Wochenende war wieder #synchronbacken Zeit und nachdem ich die letzten Male aus Zeitgründen nicht mitbacken konnte, war ich dieses Mal tatsächlich wieder mit am Start. Dieses Mal hatten sich zorra von Zorra im Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen für ein Rezept für Plunderteig nach Lutz entschieden.

Nachdem wir beim #synchronbacken schon einmal Croissants gebacken haben, wusste ich so ungefähr was auf mich zukommen würde. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Rezept für den Plundertag wesentlich entspannter zum Backen fand, als damals den Croissants-Teig. Der Plunderteig ist nämlich eigentlich ganz „einfach“ hergestellt und dauert nur durch die lange Gare von etwa 5 Stunden sehr lange.

Da es ja hier schon einmal Croissants gab, stand relativ schnell fest, dass es diese eben nicht noch einmal werden und deshalb fiel die Wahl dann auf die Franzbrötchen und dann auch noch auf die Schoko-Variante. Diese habe ich tatsächlich letztes Jahr im Hamburg-Urlaub zum ersten Mal probiert und seit dem standen sie auf meiner To-Bake-Liste. Geschmacklich hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt. O-Ton der Testesser: „In den Schoko-Dingern könnte ich baden!“ 😉

Für welche Varianten sich die anderen Mitbäckerinnen entschieden haben, erfahrt ihr auf den jeweiligen Blogs.

Ich freue mich total, wenn ihr eines meiner Rezepte nachbackt und mich beispielsweise auf Instagram @linalsbackhimmel markiert 🙂

Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Schoko-Franzbrötchen

Zutaten

Für den Teig

  • 375 g Weizenmehl
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Weizenanstellgut
  • 35 g Eigelb
  • 9 g Salz
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Pck. Trockenhefe oder 10 g Frischhefe
  • 50 g Butter
  • 80 g Kartoffeln
  • 175 g Wasser
  • 250 g Butter zum Tourieren

Für die Füllung

  • 50 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

  • Alle Teigzutaten außer die Butter 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 6-8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten und straffen Teig kneten. Die Butter zugeben und 3-5 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten.
  • Den Teig auf ca. 25 x 20 cm ausrollen, in Klarsichtfolie einpacken und bei 5°C im Kühlschrank über 8-12 Stunden lagern.
  • In der Zwischenzeit die Butter zwischen Backpapier auf 25 x 15 cm ausrollen und bei 10-12°C lagern.
  • Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auf 25 x 30 cm ausrollen, die Butterplatte auf eine Teighälfte legen und die andere Hälfte über die Butter schlagen.
  • Nun den Teig auf ca. 30×60 cm ausrollen, von beiden kurzen Seiten zur Mitte einschlagen und anschließend nochmals über die Mitte hin zusammenfalten („Doppeltour“, Vervierfachung der Schichten). Wenn der Teig noch dehnbar genug ist, erneut auf das Maß ausrollen und wieder eine Doppeltour geben. Ansonsten den Teig für 10-15 Minuten in Klarsichtfolie eingehüllt im Kühlschrank lagern und danach ausrollen. Der Teig hat nun 16 Butterschichten.
  • 30 Minuten in Klarsichtfolie eingehüllt im Kühlschrank lagern.
  • Den tourierten Teig auf 40×60 cm ausrollen (wichtig: ca. 3 mm dick). Den ausgerollten Teig mit flüssiger Butter bestreichen und kräftig mit Zimtzucker bestreuen. Die Schokolade fein raspeln und ebenfalls auf den Teig geben.
  • Nun den Teig von einer der langen Seiten straff zu einem Strang aufrollen. Ca. 4 cm breite Scheiben abschneiden und der Länge nach mit einem Löffelstiel oder dem Rücken der Teigkarte bis zum Boden durchdrücken. Die Teiglinge umdrehen und mit den Windungen nach oben auf Bleche setzen. Während der Gare die Teiglinge 2-3 Mal flachdrücken, damit die Windungen später besser heraustreten.
  • Die Franzbrötchen garen ca. 5 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 20°C).
  • Die Franzbrötchen mit ein wenig Milch bestreichen und bei 200°C für 15-20 Minuten im Umluftofen backen.

Hinweis

Ihr könnt aus dem Teig auch Croissants oder Laugenecken backen. Die Anleitung dazu findet ihr auf dem Plötzblog.

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