Fruchtiger Kinderpunsch
Drinks,  Weihnachten

Fruchtiger Kinderpunsch

Enthält Werbung für den Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF)

Winterzeit ist Punschzeit! Zumindest im Hause Linal’s Backhimmel. Sobald es kalt genug ist und auch noch lange nach Weihnachten gibt es mehrmals in der Woche das ein oder andere Tässchen Punsch. Dieses kann man sowohl auf dem Sofa, bei einem schönen Weihnachtsfilm, als auch im Homeoffice oder beim Kaffee- bzw. Teetrinken mit der Familie genießen. Wenn es dabei schnell gehen soll, zum Beispiel unter der Woche im Homeoffice, greife ich dabei auch gerne auf einen fertigen Punsch zurück und habe dafür auch immer einen gewissen Vorrat zu Hause stehen. Eventuell fällt der Vorrat aktuell auch ein bisschen größer aus 😉 Doch, wenn die Zeit gegeben ist, mache ich den Punsch auch gerne aus den verschiedensten Säften und Gewürzen selber. Denn die selbstgemachte Variante ist dann doch nochmal einen Ticken besser. Und gerade in der aktuellen Zeit zaubert so ein Tässchen Punsch dann auch ein klein bisschen Weihnachtsmarkt-Stimmung in die eigenen vier Wände. Dazu dann noch ein Teller mit ein paar selber gebackene Plätzchen oder Lebkuchen und man kann für ein paar Momente abschalten und einfach nur die Adventszeit genießen. Deswegen habe ich dir heute, für deine ganz persönlichen Genussmomente, ein Rezept für einen wirklich fruchtigen Kinderpunsch mitgebracht. Dabei trifft frisch aufgebrühter Tee auf eine Mischung aus verschiedenen Säften. So habe ich mich für eine Kombination aus Apfelsaft, Traubensaft und Sauerkirschnektar entschieden. Die passenden Gewürze, wie zum Beispiel Zimt und Anis, dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Doch Halt! Die Auswahl an Säften in den Supermärkten ist riesig und erstreckt sich meist über mehrere Regale und Gänge. Doch weißt du eigentlich worin sich „Fruchtsaft“, „Fruchtnektar“ und „Fruchtsaftschorle“ überhaupt unterscheiden? Eigentlich ist das ganz einfach und wenn man das einmal gehört hat, weiß man beim nächsten Blick ins Supermarktegal auch genau was man dann für die unterschiedlichen Gelegenheiten kaufen möchte oder sollte. Deswegen hier eine kleine Erklärung.

Fruchtsaft hat immer einen Fruchtgehalt von 100 Prozent und wird ohne sonstige Zusätze hergestellt. Dies gilt auch, wenn der Fruchtgehalt zum Beispiel nicht extra auf der Verpackung ausgewiesen wird. Bekannte Vertreter in den Regalen und unseren Gläsern sind natürlich der beliebte Apfelsaft oder der Orangensaft.

Doch gibt es Früchte, die man pur nicht richtig genießen könnte, weil sie zum Beispiel einen zu hohen Säuregehalt aufweisen oder aber sehr viel Fruchtfleisch enthalten. Aus diesen Früchten wird dann Nektar hergestellt. Dafür wird der ursprüngliche Saft mit Wasser verdünnt und gegebenenfalls mit Zucker oder Honig gesüßt. Der Fruchtgehalt liegt dabei je nach Sorte zwischen 25 und 50 Prozent. Gerade säurereiche Arten, wie Sauerkirsche, Rhabarber oder schwarze Johannisbeere und besonders fruchtfleischhaltige, wie Banane oder Mango werden beispielsweise als Fruchtnektare angeboten.

Für eine Fruchtsaftschorle wird Fruchtsaft mit Wasser (mit Kohlensäure) vermischt. Klarer Favorit ist hier die Apfelschorle, doch auch rote Fruchtsaftschorlen wie Trauben- oder Johannisbeerschorlen erlangen immer mehr Beliebtheit. Fruchtschorlen eignen sich beispielsweise prima als Durstlöscher, wenn man keine Lust auf „nur Wasser“ hat.

Viele weiterführende Informationen und tolle Anregungen rund um den Fruchtsaft findest du auch hier: www.natuerlich-mit-saft.eu

Doch zurück zum heutigen Rezept. Damit der Punsch auch für den alltäglichen Verzehr geeignet ist, habe ich mich für eine alkoholfreie Variante entschieden. Dabei kommen die verwendeten Säfte auch gleich nochmal so gut zur Geltung. Außerdem können so auch die Kiddies auf ihre Kosten kommen und auch ein Gläschen Punsch mittrinken. Zu meiner Tasse fruchtigen Kinderpunsch gab es im Übrigen meine allerliebsten Lieblingsplätzchen: die Biniplätzchen! Das Rezept dafür ist noch von meiner Oma, dadurch hat es für mich schon länger eine wichtige Bedeutung und ich kann mir fast kein Weihnachten ohne diese Plätzchensorte vorstellen. Hast du auch ein Rezept, was für dich einfach zu Weihnachten gehört? Das Rezept der Biniplätzchen findest du schon lange hier auf dem Blog.

Natürlich kann man die Säfte auch prima pur trinken. Das mache ich eigentlich auch fast jeden Tag. Denn wie du vielleicht weißt, bin ich ja kein Kaffee-Trinker und so ist mein täglicher Begleiter ins Büro eigentlich immer eine Flasche Wasser und eine Flasche Saft. Dabei probiere ich mich gerne durch das ganze Saftregal durch und die Auswahl dabei ist ja wirklich sehr groß. Generell bin ich aber ein großer Fan von roten Säften: egal ob Traube, Johannisbeere oder auch eine Mischung. Außerdem schmeckt mir so ein Glas Saftschorle wirklich sehr gut.

Hast du einen Lieblingssaft? Oder trinkst du dich auch quer durch die große Saftvielfalt?

Wenn du noch auf der Suche nach einem Drink für die anstehenden Feiertage bist, dann schau dir doch gleich mal den Cranberry Cocktail oder den Winter Cocktail an. In beide Cocktails kommen übrigens auch die ein oder anderen Säfte!

Ich freue mich total, wenn ihr eines meiner Rezepte nachbackt und mich beispielsweise auf Instagram @linalsbackhimmel markiert 🙂

Süße Grüße aus dem Backhimmel,
Caroline

Fruchtiger Kinderpunsch

für 4 Gläser

Zutaten

  • 125 ml Apfelsaft
  • 125 ml Traubensaft
  • 125 ml Sauerkirschnektar
  • Saft von einer Orange
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 Stg Zimt
  • 3 St Sternanis
  • 250 ml Apfeltee aus einem Teebeutel
  • 1 TL Honig

Zubereitung

  • Für den Kinderpunsch die Säfte, also den Apfelsaft zusammen mit dem Traubensaft, dem Sauerkirschnektar, dem Orangensaft und dem Zitronensaft, in einen Topf geben. Mit der Zimtstange und dem Sternanis langsam erhitzen. Achtung: der Punsch soll wirklich nur erwärmt werden und nicht kochen!
  • In der Zwischenzeit den Apfeltee aus 250ml Wasser und einem Teebeutel aufbrühen und mit einem Löffel Honig süßen.
  • Die Gewürze aus der Saftmischung entnehmen und dafür den nun fertigen Tee dazugeben.
  • Nochmals kurz erhitzen und in schöne Punschgläser servieren.

Hinweis

Natürlich kannst du den Punsch noch ganz nach deinen eigenen Vorlieben nachsüßen. Da ich aber kein großer Fan, von all zu süßem Glühweinen bin, kommt mein Rezept mit relativ wenig zugesetztem Zucker aus.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.